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Einsatz des Therapiebegleithundes Oscar im ambulant begleiteten Einzelwohnen

 

Der Einsatz des Therapiebegleithundes richtet sich an KlientInnen des 

  • ambulant Betreuten Wohnens und der
  • therapeutischen Wohngemeinschaft sowie
  • der Beratung

Voraussetzung ist das Einverständnis der KlientInnen, sowie deren gesetzlicher Vertreter. Außerdem sollten keine gesundheitlichen Bedenken ( Allergien, Abzesse u.a.) bestehen und ggf. die Unbedenklichkeit von einem Arzt abgeklärt werden.


Durch eine tiergestützte Therapie soll die Aktivierung der Ressourcen und Selbsthilfepotentiale unterstützt und ein selbstständiges bzw. selbstbestimmtes Leben gefördert werden.

Der Einsatz eines Therapiebegleithundes soll durch sein vielfältiges Wirkungsspektrum unterstützend auf die Umsetzung der Ziele des ambulant betreuten Wohnens wirken und ggf. Prozesse beschleunigen.

 

Förderungsziele

 

Es gibt in der tiergestützten Arbeit vielfältige Förderungsziele, die individuell auf die jeweilige Aufgabe bzw. den/die jeweilige KlientIn geplant und abgestimmt werden.

 

Im sozio-emotionalen Bereich (u.a.):

  • Aufbau von Vertrauen
  • Aufbau von Selbstwertgefühl
  • Einstellen und Überwinden von Ängsten
  • Aufbau von Verantwortungsbewusstsein
  • Kontaktaufnahme und Einstellen auf den Partner
  • Entwickeln und Fördern kooperativen Verhaltens (u.a. Regelakzeptanz)

 

Im kognitiven Bereich (u.a.):

  • Förderung der Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit
  • Lern- und Leistungsbereitschaft
  • Ausdauer
  • Merkfähigkeit

 

Wirksamkeit tiergestützter Therapie 

Tiere können positive Effekte unterschiedlichster Art bewirken bzw. in der Therapie beschleunigen.

 

Folgende bio-psycho-sozialen Wirkungen können erzielt werden (nach Prothmann 2007, Nestmann 2010):

 

  • Stabilisieren der Befindlichkeit
  • Förderung eines positiven Selbstbilds, Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins
  • Förderung von Kontrolle über Umwelt und sich selbst
  • Förderung von Sicherheit, Selbstsicherheit und Abbau von Angst
  • Stressreduktion, Beruhigung, Entspannung
  • soziale Integration
  • antidepressive Wirkung
  • Aufhebung von Einsamkeit und sozialer Isolation
  • Erleben von Nähe und Körperkontakt
  • positive soziale Attribution
  • verbessertes Gesundheitsverhalten

Ausbildung zum Therapiebegleithund-Team

 

Die Ausbildung beim Münsteraner Institut für Therapeutische Fortbildung und Tiergestützte Therapie (MITTT) richtet sich an alle Therapeuten, Pädagogen, Pflegekräfte, Ärzte und Medizinische Fachkräfte, u.a.

Inhalt der Ausbildung, die sich aus theoretischen und praktischen Seminaren zusammensetzt, ist die seit 1996 bewährte Steinfurter Pädagogik-/Therapie-begleithund-Methode.

 

Um sich „Therapiebegleithund-Team“ nennen zu können, ist es notwendig die mehrmonatige Ausbildung mit bestandenen Prüfungen abzuschließen:

  • mündliche Prüfung (Videoreferat),
  • schriftliche Prüfung,
  • praktische Prüfung (inkl. Wesenstest
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